Alle Indikatoren laufen zusammen: In den nächsten zwei Jahren wird Ubisoft mehr als zweitausend Mitarbeiter entlassen.
In letzter Zeit sind die massiven Entlassungen bei Ubisoft das Gesprächsthema der Stadt. Mehrere Studios haben ihre Türen geschlossen. Sechs Spiele wurden abgesagt. Für das Unternehmen ist es jedoch in Sachen Budgetbeschränkungen noch nicht vorbei.
Erste Beobachtung: Ein Sparprogramm in drei Phasen
1. In einer Pressemitteilung gab Ubisoft bekannt, dass es sich derzeit in der zweiten Phase eines dreistufigen Sparprogramms befindet. In dieser dritten und letzten Phase strebt das Unternehmen an, die Kosten bis März 2028 um 200 Millionen Euro zu senken.
2. Die aktuelle zweite Phase soll Gesamteinsparungen von 300 Millionen Euro erzielen. Bisher wurden 3.632 Mitarbeiter entlassen. Weitere Kürzungen folgen am 12. Februar.
3. Laut Insider Gaming bedeutet das, dass Ubisoft in dieser dritten Phase voraussichtlich weitere 2.400 Positionen streichen wird.
Alternative Methoden zur Reduzierung der Belegschaft
4. Nicht alle dieser Abgänge werden aus direkten Entlassungen resultieren. Ubisoft versucht, häufige Entlassungswellen zu vermeiden, da sie dem öffentlichen Image des Unternehmens schaden. Einige Kürzungen werden daher vorgenommen, indem die Mitarbeiter gezwungen werden, ins Büro zurückzukehren.
5. Der Publisher verlangt nun, dass Entwickler fünf Tage die Woche im Büro sind. Sie erhalten weiterhin eine begrenzte jährliche Zulage an Telearbeitstagen. Viele Menschen können nur remote arbeiten. Sie müssen daher zurücktreten. Auf diese Weise kann Ubisoft sein Personal reduzieren, ohne direkte Entlassungen vorzunehmen.
