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Tuesday, May 19, 2026
Quellensteuer Rechner 2026 — Tarif A, B, C & Steuererklärungspflicht Schweiz
Schweiz · Eidg. Steuerverwaltung · 2026

Quellensteuer
Rechner 2026

Berechnen Sie Ihre Quellensteuer nach Tarif A, B oder C — für alle Kantone. Aktuell mit den Tarifen 2026.

Tarif A — Ledig Tarif B — Verheiratet Tarif C — Doppelverdiener Steuerpflicht-Checker
Quellensteuer ab
8,5 %
je nach Lohn & Kanton
Steuererklärung ab
CHF 120'000
Bruttolohn/Jahr (ab 2023)
Quellensteuerpflichtig
~400'000
Personen in der Schweiz
👤 Tarif A gilt für ledige, verwitwete, geschiedene oder getrennt lebende quellensteuerpflichtige Personen ohne Kinder. Dieser Tarif trifft die meisten Expatriates und Grenzgänger.
Ihr Einkommen & Situation
CHF
Quellensteuer pro Monat
Nettolohn pro Monat
Quellensteuersatz
% des Bruttolohns
QS pro Jahr
CHF/Jahr
Kanton
Tarif A
Nettolohn Jahr
CHF/Jahr
Lohnaufteilung
Netto
QSt.
Nettolohn
Quellensteuer
BerechnungBasisCHF/Monat
⚠ Die Berechnung basiert auf vereinfachten kantonalen Quellensteuertarifen für 2026. Tatsächliche Quellensteuerbeträge können aufgrund von Tarifkorrekturen, Kirchensteuer-Details und kantonalen Besonderheiten leicht abweichen. Massgebend sind die offiziellen Tariflisten Ihres Kantons.
👫 Tarif B gilt für verheiratete Personen, bei denen nur ein Ehegatte erwerbstätig ist. Der nicht erwerbstätige Partner wird mit einem pauschalen Abzug berücksichtigt.
Ihre Situation (Einverdiener-Haushalt)
CHF
Quellensteuer pro Monat
Nettolohn pro Monat
CHF nach QSt.
Quellensteuersatz
%
QS pro Jahr
CHF/Jahr
Vorteil vs. Tarif A
CHF/Monat weniger
Nettolohn Jahr
CHF/Jahr
BerechnungBasisCHF/Monat
⚠ Tarif B gilt nur, wenn der andere Ehegatte kein oder sehr geringes Erwerbseinkommen hat. Bei Doppelverdienern gilt Tarif C. Bei Unsicherheit wenden Sie sich an das kantonale Steueramt.
👨‍👩‍👧 Tarif C gilt für verheiratete Personen, bei denen beide Ehegatten erwerbstätig sind (Doppelverdiener). Beide Partner werden separat nach Tarif C besteuert — auf Basis des kombinierten Haushaltseinkommens.
Haushaltseinkommen (beide Partner)
CHF
CHF
Wird für Tarifsatzbestimmung addiert
Ihre QSt. pro Monat
QSt. Partner/in / Monat
CHF/Monat
Ihr QSt-Satz
%
Satz Partner/in
%
Total QSt Haushalt
CHF/Monat
Netto Haushalt
CHF/Monat
PersonBruttolohnQSt-SatzQSt. CHFNettolohn
⚠ Bei Tarif C wird der Quellensteuersatz auf Basis des gesamten Haushaltseinkommens berechnet und auf den individuellen Lohn jeder Person angewendet. Dies führt bei Doppelverdienern oft zu einem höheren Satz als bei Alleinstehenden. Tipp: Prüfen Sie ob eine Neuveranlagung/ordentliche Veranlagung für Sie günstiger wäre.
📋 Seit 2023 müssen quellensteuerpflichtige Personen mit einem Bruttolohn über CHF 120'000/Jahr obligatorisch eine Steuererklärung einreichen (ordentliche Veranlagung). Prüfen Sie hier Ihre Pflicht und ob sich eine freiwillige Nachbesteuerung lohnt.
Ihre Situation prüfen
CHF
⚠ Diese Prüfung ist eine Orientierungshilfe. Massgebend sind die Bestimmungen Ihres Wohnkantons und Ihre individuelle Situation. Wenden Sie sich bei Unklarheiten an das kantonale Steueramt oder einen Treuhänder.
Quellensteuer-Richtwerte nach Kanton (Tarif A, CHF 7'500/Monat)
KantonKürzelApprox. Satz bei CHF 7'500/MteQSt. CHF/Mte
Richtwerte — tatsächliche Sätze variieren je nach Lohnhöhe, Tarif und Kirchensteuerpflicht. Quelle: kantonale Steuerverwaltungen 2026.
Quellensteuer gilt für
B, G, L
Ausweise
Steuererklärung ab
120'000
CHF Bruttolohn/Jahr
Säule 3a rückerstattbar
Ja
via Neuveranlagung
Niedrigster Satz
Zug
günstigster Kanton

Quellensteuer Rechner 2026 — so funktioniert die Quellensteuer in der Schweiz

Die Quellensteuer wird direkt vom Arbeitgeber vom Lohn abgezogen und an den Kanton abgeführt. Sie gilt für ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) — also für Personen mit Ausweis B, G oder L. Der Steuerbetrag wird monatlich berechnet und hängt vom Bruttolohn, dem Kanton, dem Familienstand und der Kinderzahl ab.

💡 Quellensteuer Zürich — Beispiel: Mit einem Bruttolohn von CHF 7'500/Monat und Tarif A0 (ledig, keine Kinder) in Zürich beträgt die Quellensteuer ca. CHF 1'050–1'200/Monat (ca. 14–16 %). Ihr Nettolohn wäre rund CHF 6'300–6'450/Monat.

Quellensteuer Tarife A, B und C — der Unterschied

Die Quellensteuer wird je nach Familiensituation nach verschiedenen Tarifen berechnet:

  • Tarif A (ledig/alleinstehend): Für unverheiratete, verwitwete oder getrennt lebende Personen. Unterteilt in A0 (keine Kinder) bis A3 (3+ Kinder). Dies ist der häufigste Tarif für Expatriates.
  • Tarif B (verheiratet, ein Einkommen): Wenn nur eine Person im Haushalt erwerbstätig ist. Der nicht erwerbstätige Partner reduziert den Steuersatz. Unterteilt in B0–B3.
  • Tarif C (verheiratet, Doppelverdiener): Wenn beide Ehegatten Einkommen haben. Der Steuersatz basiert auf dem gesamten Haushaltseinkommen — beide Partner werden separat, aber mit dem kombinierten Satz besteuert. Dies führt oft zu einer höheren Steuerlast als Tarif A.

Doppelverdiener-Falle (Tarif C): Verdienen beide Partner zusammen CHF 12'000/Monat, kann der Quellensteuersatz höher sein als wenn jeder einzeln mit Tarif A besteuert würde. Eine ordentliche Veranlagung (Steuererklärung) kann in diesem Fall günstiger sein — prüfen Sie dies mit einem Treuhänder.

Steuererklärung trotz Quellensteuer — wann ist sie Pflicht?

Seit dem 1. Januar 2023 gilt: Wer einen Bruttolohn von mehr als CHF 120'000 pro Jahr erzielt und quellensteuerpflichtig ist, muss obligatorisch eine Steuererklärung einreichen (ordentliche nachträgliche Veranlagung). Dies ersetzt die Quellensteuer vollständig — die bereits abgezogene Quellensteuer wird angerechnet.

Auch wer freiwillig eine Steuererklärung einreichen möchte (z.B. um Säule-3a-Einzahlungen, Berufsauslagen oder Schuldzinsen geltend zu machen), kann dies bis 31. März des Folgejahres beim kantonalen Steueramt beantragen.

Quellensteuer zurückfordern — wann lohnt sich die Neuveranlagung?

Eine Neuveranlagung (nachträgliche ordentliche Veranlagung) lohnt sich, wenn Sie:

  • Einzahlungen in die Säule 3a gemacht haben (bis CHF 7'258/Jahr bei Angestellten, 2026)
  • Hohe Berufsauslagen hatten (Fahrkosten, Homeoffice, Weiterbildung)
  • Hohe Schuldzinsen auf Hypotheken zahlen
  • Erhebliche Krankheitskosten hatten (über 5 % des Nettoeinkommens)
  • Im Tarif C veranlagt sind und die effektive Steuer durch Splitting günstiger wäre

Häufige Fragen zur Quellensteuer

Wie hoch ist die Quellensteuer in Zürich?
+
Die Quellensteuer in Zürich hängt vom Bruttolohn und Tarif ab. Als Richtwert: bei CHF 5'000/Monat und Tarif A0 ca. 8–10 %, bei CHF 8'000/Monat ca. 13–15 %, bei CHF 12'000/Monat ca. 18–22 %. Die genauen Tabellen publiziert das kantonale Steueramt Zürich jährlich als PDF.
Wer ist quellensteuerpflichtig?
+
Quellensteuerpflichtig sind ausländische Staatsangehörige, die in der Schweiz arbeiten und keine Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) besitzen. Dies betrifft Personen mit Ausweis B (Jahresaufenthalt), G (Grenzgänger) und L (Kurzaufenthalt). Schweizer Staatsangehörige und C-Ausweis-Inhaber zahlen Quellensteuer nicht — sie reichen eine normale Steuererklärung ein.
Kann ich die Quellensteuer zurückfordern?
+
Ja — wenn Ihr tatsächlicher Steueranspruch (nach Abzügen) niedriger ist als die einbehaltene Quellensteuer, erhalten Sie die Differenz zurück. Sie beantragen dazu bis 31. März des Folgejahres eine Neuveranlagung beim Steueramt. Häufige Gründe: Säule-3a-Einzahlungen, hohe Fahrtkosten oder Weiterbildungskosten.
Was ist der Unterschied zwischen Quellensteuer und ordentlicher Steuer?
+
Bei der Quellensteuer zieht der Arbeitgeber monatlich einen Pauschalbetrag ab — ohne dass Sie eine Steuererklärung einreichen. Bei der ordentlichen Veranlagung reichen Sie eine detaillierte Steuererklärung ein und machen alle Abzüge geltend. Ab CHF 120'000 Jahreslohn ist die ordentliche Veranlagung Pflicht.
Welcher Kanton hat die günstigste Quellensteuer?
+
Zug und Nidwalden haben die tiefsten kantonalen Steuersätze in der Schweiz. Allerdings kommt für Quellensteuer als Wohnort der Kanton mit dem Wohnsitz in Frage — Grenzgänger werden in der Regel im Arbeitskanton besteuert. Wer die Wahl hat, spart mit Wohnsitz in Zug, Schwyz oder Nidwalden am meisten.
Müssen Grenzgänger Quellensteuer zahlen?
+
Das hängt vom Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen der Schweiz und dem Wohnstaat ab. Deutsche Grenzgänger zahlen in der Regel 4,5 % Quellensteuer in der Schweiz, den Rest in Deutschland. Grenzgänger aus Frankreich und Italien unterliegen meist der vollen Quellensteuer am Arbeitsort. Prüfen Sie das DBA Ihres Wohnsitzlandes.