Das Fallout-Universum war schon immer ein Ort der Seltsamkeiten, selbst wenn man von der nuklearen Apokalypse absieht. Ob Menschenexperimente oder synthetische Roboter – die Welt stand kurz vor vielen großartigen Science-Fiction-Errungenschaften, doch das Endergebnis ist weitaus finsterer. Das gilt doppelt für die Schaufensterpuppen in Fallout 4, die einer Theorie zufolge mehr sind als bloße Ladenausstattung.
Schaufensterpuppen sind böse, besagt eine Fallout 4-Theorie
Wie in der realen Welt kamen Schaufensterpuppen in Fallout 4 in Geschäften und Museen zum Einsatz, um Kleidung zu präsentieren oder Momente darzustellen. Nach dem Großen Krieg blieben sie als Überbleibsel einer längst vergangenen Ära zurück. Eine Theorie besagt jedoch, dass sie eine weitaus dunklere Bestimmung in der Ödnis hatten.
Vielleicht keine Puppen, sondern Gen-2-Synths als Kundschafter
Laut einer Quora-Theorie könnten die Schaufensterpuppen gar keine Puppen sein, sondern getarnte Gen-2-Synths, die für das Institut in der Ödnis ausspionieren. Dieses auf Wissenschaftsfortschritt fokussierte Institut erschuf Synthetische wie Nick Valentine und Teleportation. Bekannt ist, dass sie in die Ödnis Beobachter entsenden – oft als auffällige Krähen mit roten Augen. Doch was haben Puppen damit zu tun?
Schon unheimlich genug ohne Theorien
Fallout 4 ist eine vergnügliche Welt, weil schwer zu sagen ist, welche gruseligen Geheimnisse die Entwickler in den entlegensten Winkeln vergraben haben. Im Concord Speakeasy umgeben Schaufensterpuppen eine Badewanne mit einem Skelett darin und halten Gegenstände wie einen Kleiderbügel und eine Machete bereit – ein bemerkenswerter Fund, der die Gemüter beunruhigt.
Unklar ist, ob dies ein Scherz für Spieler oder eine unheimliche Andeutung sein soll. Auf jeden Fall etabliert es eine gewisse Schaurigkeit rund um die vermeintlich leblosen Objekte. Laut der Theorie deuten zudem Logbucheinträge einer alten Schiffsbesatzung in der Fallout 4-Erweiterung Far Harbor auf merkwürdige Geräusche aus einer mit Puppen gefüllten Ladebucht hin.
Fix 1: Wachen überall als Tarnung
Bedenkt man, wie fortschrittlich das Institut ist und wie viele brillante Köpfe dort arbeiten, wären getarnte Gen-2-Synths als Beobachter in der Ödnis nur logisch. Wer der Sache auf die Spur kam, wurde womöglich beseitigt.
Auch wenn die meisten vereinzelt stehenden Schaufensterpuppen harmlos sein dürften, finden sie sich an markanten Orten wie dem Museum, wo der Einwohner Preston Garvey einen Schlüsselmoment der Minutemen-Wiederbelebung einleitete.
Fix 2: Hochentwickelt dank Institutswissenschaft
Das Institut scheut sich nicht davor, in die Privatsphäre einzudringen, und Schlafende Synths sind perfekt zur Überwachung geeignet, da sie sich zudem verteidigen können. Wie weit die Wissenschaft dort fortgeschritten ist, lässt sich nur erahnen. Was wir in Fallout 4 sahen, könnte nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein.
Sogar Synths, die sich unter Puppen auf einer Bühne verstecken, wurden schon nachgewiesen. Es ist schwer zu sagen, wie weit das Ganze geht und ob die Technik vielleicht noch fortschrittlicher ist als angenommen. Mods und manche Darstellungen nähren durchaus den Eindruck von Bösartigkeit.
Fazit: 18. Mai 2024
Ob harmlose Requisiten oder getarnte Späher – die Schaufensterpuppen von Fallout 4 bleiben auf ihre ganz eigene Art unheimlich. Gen-2-Synths haben mit ihren kameraähnlichen Augen ja durchaus den Look dafür. Sie könnten eine verborgene Armee direkt vor unserer Nase oder einfach nur Plastikfiguren zum Erschrecken sein. Eins ist gewiss: Sie tragen zum schaurigen Flair der Welt bei.

